Im dritten Teil der “Anatomie eines Bildes”-Reihe will ich einige Bemerkungen zum gestrigen Windkanal-Shooting loswerden. Wie ich bereits auf <<Twitter habe verlauten lassen>>, ist die Speicherkarte mit den Making-Of-Bildern leider der Waschmaschine zum Opfer gefallen. Sollte davon noch Bildmaterial zu retten sein, reiche ich es nach.
Aufbau
In einem Windkanal Licht aufzubauen ist nicht ganz ungefährlich, in erster Linie für das Equipment. Die Röhre in der ich fotografiert habe ist der Teil des Windkanals, in dem der Wind erzeugt wird. Das bedeutet: staubig, laut, windig.
Das wichtigste beim Aufbau ist also, seine Lampen, Stative etc. vor dem Umfallen zu schützen. Sandsäcke sind hier eine gute Möglichkeit, die Dinger sind aber schwer und unhandlich. Ich vertraue da lieber auf Gaffer-Tape, das hält und ist wirklich universell einsetzbar um alle möglichen Dinge überall festzukleben.
Ein guter Plan…
… ist toll, aber davon abzuweichen kann sich auch lohnen. Wie im ersten Teil dieser Post-Reihe bereits erwähnt, hatte ich vor, den Windkanal mit Hilfe von Farbfolien auszuleuchten. Vor Ort habe ich mich allerdings anders entschieden und habe stattdessen zwei Lampen als Gegenlichter in den Windkanal leuchten lassen. Das war in meinen Augen spannender und hat zum Teil sehr schön verwendbares Lensflare produziert. Ich habe Euch mal eine kleine Skizze vom endgültigen Lichtaufbau gemacht:
<<Bild Lichtaufbau>>
Schießen, schießen, schießen!
Ich will Euch nichts vormachen: Falls Ihr mal in den Genuss kommen solltet, in einem Windkanal schießen zu dürfen, dann nehmt genug Speicherkarten mit und schießt, was das Zeug hält. Ihr werdet garantiert hunderte von Aufnahmen machen, bevor Ihr ein Bild habt, das “passt”. Fliegende Haare, flatternder Stoff, Ausdruck und Haltung, bis das alles auf einmal stimmig zusammen passt, rauschen einige Bilder auf die Speicherkarten.
Durch die hohe Lautstärke bei laufendem “Ventilator” ist man gezwungen, seine Modelle regelrecht anzuschreien. Am besten man bespricht kurz vorher, wie man sich das Ganze vorgestellt hat, das schont die Stimme!
Nach diesem anstrengenden, aber auch spannenden, Shooting-Tag geht dann der übliche Workflow seinen Gang. Wer dazu mehr erfahren möchte, dem empfehle ich einen früheren Post zum Thema <<RAW-Workflow>>. Im nächsten Teil dieser Reihe werdet Ihr dann endlich das Ergebnis dieser Arbeit zu sehen bekommen.
Im dritten Teil der “Anatomie eines Bildes”-Reihe will ich einige Bemerkungen zum gestrigen Windkanal-Shooting loswerden. Wie ich bereits auf Twitter habe verlauten lassen, ist die Speicherkarte mit den Making-Of-Bildern leider der Waschmaschine zum Opfer gefallen. Sollte davon noch Bildmaterial zu retten sein, reiche ich es nach.
Aufbau
In einem Windkanal Licht aufzubauen ist nicht ganz ungefährlich, in erster Linie für das Equipment. Die Röhre in der ich fotografiert habe ist der Teil des Windkanals, in dem der Wind erzeugt wird. Das bedeutet: staubig, laut, windig.
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