So, da bin ich wieder. Nach längerer viel zu langer Blogabstinenz habe ich heute endlich mal wieder die Zeit gefunden, einen anständigen Artikel zu schreiben. Kurz vorab: die letzten 6-8 Wochen waren für mich eine sehr turbulente Zeit, in der ich zwei Umzüge hinter mich gebracht habe. Nein, keine Server- und Domainumzüge, sondern so richtig mit Kisten schleppen und so.
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Jahresplanung

Da bin ich wieder! Dies ist aber kein “schönes-neues-Jahr-Post”, denn dafür finde ich es ein bißchen zu spät. Ich war die letzten Wochen mit meiner Jahresplanung beschäftigt und bin damit so gut wie durch. Einige werden jetzt fragen: “Und was hat das mit Fotografie zu tun?”
Freebie: Model-Release-Vertrag
Pünktlich zum Wochenende gibt es für Euch mal wieder eine Kleinigkeit zum kostenlosen Download: Einen Model-Release-Vertrag. Kurz zur Erklärung: dieser Vertrag sichert dem Fotograf bzw. dem Model bestimmte Rechte zu und/oder schränkt diese ein.
Ich erhebe bei diesem Dokument keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, aber ich habe diesen Vertrag selbst benutzt und bin bisher sehr gut damit gefahren. Selbstverständlich könnt Ihr das PDF auch als Vorlage für eigene Vertragsentwürfe verwenden, der Vertrag steht unter einer CreativeCommons-Lizenz.
Mein RAW-Workflow Teil 4: Exportieren
Im vierten und letzten Teil meiner RAW-Workflow-Reihe geht es um den Export der entwickelten Bilder. Die Export-Dialoge von Lightroom und Aperture lassen eine Menge Einstellungen zu. Man sollte diese Einstellungen vor dem Exportieren gründlich prüfen – damit kann man sich viel Ärger und vorallem Zeit sparen. Obwohl die Dialogfelder zum Exportieren von Bildern bei Lightroom und Aperture anders aussehen, sind doch die Funktionen weitgehend gleich. In meinem Fall verwende ich fast ausschließlich folgende Einstellungen:
Mein RAW-Workflow Teil 3: Entwickeln
Heute gibt es hier für Euch den dritten Teil meiner RAW-Workflow-Reihe.
Wenn ich meine Bilder eingelesen und gesichtet und aussortiert habe, beginne ich mit der Entwicklung. Dabei benutze ich bei weitem nicht alle Bearbeitungsfunktionen von Aperture, höchstens in Ausnahmefällen. Meistens beschränkt sich mein Workflow auf folgende Schritte:
- Zunächst passe ich die Belichtung und den Gesamtkontrast an. Dabei komme ich in der normalerweise mit dem Belichtungs- und dem Schwärzen-Regler aus. Hilfreich ist es, wenn man sich die über- und unterbelichteten Bildteile einblenden lässt. Außerdem sollte man das Histogramm im Auge behalten.
- Sollten die hellen Bildteile zu ausgefressen sein und die Schatten zulaufen, dann stelle ich diese Bildteile mit den entsprechenden Reglern wieder her.
- Anschließend ist der Weißabgleich an der Reihe. Hier muss sich jeder zum Einen auf seinen Monitor und zum Anderen auf seinen persönliches Farbempfinden verlassen. Grundsätzlich versuche ich aber immer, das Bild möglichst neutral einzustellen. Das schafft eine gute Ausgangsposition für weitere Manipulationen in Photoshop.
- Mit Hilfe der Lebendigkeits- und Definitionsregler gebe ich den Bildern den letzten Schliff. Hier rate ich dazu, nicht zu übertreiben. Extremere Bearbeitungen lassen sich meiner Meinung nach in Photoshop besser realisieren.
- Sollten mir unangenehm verrauschte Bildteile auffallen, bearbeite ich diese zusätzlich mit der Rauschreduzierung. Das kommt allerdings sehr selten vor.
Im Grunde war es das bereits: keine Farbverschiebungen, keine Retuschen und vorallem: kein Schärfen. Ich schärfe grundsätzlich erst ganz am Ende des Workflows, nach der Bearbeitung in Photoshop, wenn Pixelgröße und Verwendungszweck feststeht. Alle weiterführenden Bearbeitungen erledige ich in Photoshop, schlichtweg weil ich dort mit Ebenen und Masken mehr Kontrolle habe.
Bevor ich die Bilder in Photoshop bearbeiten kann, wollen diese aber erstmal exportiert werden. Dazu erfahrt Ihr mehr im nächsten Teil.

