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Fotografie bei Regen?

Aus aktuellem Anlass (einer meiner Workshops ist heute buchstäblich ins Wasser gefallen) will ich mal ein paar Gedanken zum Thema “Regen” loswerden. Dass man auch bei schlechtem Wetter fotografieren kann, steht ausser Frage. Man sollte seine Kamera vorher nur wetterfest machen.

Allerdings hat man nicht immer Lust, sich in den Regen zu stellen. An diesen Tagen muss man aber nicht ganz auf die Fotografie verzichten! Stattdessen kann man sich auch anderweitig mit der Fotografie beschäftigen:

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Bilderklau im Internet: was kann ich dagegen tun?

Vor ein paar Tagen bin ich auf Twitter auf einen besonders dreisten Fall von Bilderklau aufmerksam geworden. Auf DeviantArt hatte ein Nutzer einem Fotografen, dessen Blog ich regelmäßig lese, ein Bild geklaut und eine Art Collage daraus gemacht. Großzügigerweise hat der Bilderdieb “sein” Werk dann auch noch unter einer CreativeCommons-Lizenz veröffentlicht – Frechheit.

Leider sind solche Fälle keine Seltenheit. Was aber kann man tun? Wie kann man sich dagegen wehren?

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Viel wichtiger als Dein Equipment…

sind ganz andere Dinge! Oft höre ich Fragen wie: “Welches Objektiv soll ich mir als nächstes kaufen?” oder “Wenn ich diese Kamera hätte, dann…”. Gerade Einsteiger lassen sich gerne dazu hinreissen, am Anfang viel Geld für Ihr Equipment auszugeben.

Dass nicht die Kamera, sondern der Fotograf das Bild macht, dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben, aber man möchte sich ja weiterentwickeln. Dafür muss man aber nicht unbedingt in neue Technik investieren. Es gibt auch andere Dinge, die einem oft mehr helfen, als ein neues Objektiv oder eine Kamera.

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Wer darf sich Fotograf nennen?

Auf diese Frage gibt es eine ganz einfache Antwort: Jeder! Edit: Jeder, der eine Fotografenausbildung genossen hat. Fakt ist: jeder darf selbstständig als Fotograf arbeiten (sich aber nicht so nennen), ohne einen Qualifikationsnachweis erbringen zu müssen, da dieser Handwerksberuf unter die Bezeichnung “zulassungsfreies Handwerk” fällt. Ob das jetzt gut oder schlecht ist und welche Konsequenzen das nach sich zieht, darüber wird in den einschlägigen Foren viel diskutiert.

Und wie ist das mit der Qualität?

Daran scheiden sich die Geister. Wie definiert man fotografische Qualität? Wie kann man als Kunde sicher sein, qualitativ hochwertige Arbeit zu erhalten, wenn jeder als Fotograf arbeiten darf, der eine Kamera halten kann? Kann jemand der autodidaktisch das Fotografieren gelernt hat überhaupt mit jemandem mithalten, der eine handwerkliche Fotografenausbildung genossen hat?

Namen sind Schall und Rauch

Meiner Meinung nach kann eine Berufsbezeichnung nichts über die fotografische Qualität aussagen. Im Gegenteil, sie kann oft über mangelhafte Qualität hinwegtäuschen.

Um es vielleicht kurz zu erwähnen: ja, ich bin ausgebildeter Fotograf. Und ja: nach dem Abschluss meiner Ausbildung habe ich mich oft gefragt: was ist das Ganze jetzt wert, wenn es eigentlich auch ohne gegangen wäre? Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, dass es darauf überhaupt nicht ankommt. Was letztendlich zählt sind die Bilder!

Gute und schlechte Fotografen

Ich kenne sehr viele gute, ausgebildete Fotografen. Ich kenne aber mindestens genauso viele sehr gute, wenn nicht sogar bessere Autodidakten. Ich bin der Meinung, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist, was die fotografischen Fähigkeiten anbelangt. In manchen Studios wird gut, in anderen wird schlecht ausgebildet. Oft bleibt es an einem selbst hängen, sich die Fertigkeiten anzueignen. Autodidakten haben hier sogar den Vorteil, frei von betrieblichen Zwängen lernen zu können.
Wer mit Leidenschaft und Eifer bei der Sache ist, sich weiterbildet und am Ball bleibt, der wird auch gute fotografische Arbeit abliefern – egal ob der einen Gesellen- oder Meisterbrief zu Hause hängen hat.

Wie ist das bei Euch? Wie seht Ihr das?

Neues Blog-Design

Neues Blog-Design

Pünktlich zum Erscheinen der neuen Textpattern-Version habe ich das Blogsystem gewechselt. Unter der Haube dieses Blogs verrichtet jetzt WordPress seine Dienste. Nicht dass ich was gegen Textpattern hätte, im Gegenteil, ich finde es ein sehr gutes und vielseitiges CMS. Es sind die kleinen Dinge, die Wordpress (für mich) komfortabler machen.

Falls es durch den Systemwechsel zu Ausfällen oder sonstigen Problemen im Feed kommen sollte, lasst es mich bitte wissen. Ansonsten wünsche ich Euch viel Spaß mit dem neuen Blog und freue mich auf Euer Feedback.