Archiv für August 2009

Neues Blog-Design

Neues Blog-Design

Pünktlich zum Erscheinen der neuen Textpattern-Version habe ich das Blogsystem gewechselt. Unter der Haube dieses Blogs verrichtet jetzt WordPress seine Dienste. Nicht dass ich was gegen Textpattern hätte, im Gegenteil, ich finde es ein sehr gutes und vielseitiges CMS. Es sind die kleinen Dinge, die Wordpress (für mich) komfortabler machen.

Falls es durch den Systemwechsel zu Ausfällen oder sonstigen Problemen im Feed kommen sollte, lasst es mich bitte wissen. Ansonsten wünsche ich Euch viel Spaß mit dem neuen Blog und freue mich auf Euer Feedback.

Screencast: Schärfen mit dem Hochpass-Filter

In diesem kurzen Screencast zeige ich Euch, wie Ihr mit Hilfe des Hochpass-Filters Euren Bildern mehr Schärfe verleihen könnt. Viel Spaß beim Anschauen und Ausprobieren.

Wie baue ich mir eine Location-Datenbank?

Quo Vadis?

Ihr kennt das ja vielleicht: Ihr plant ein Portrait-Shooting und stellt Euch die alles entscheidende Frage: Wohin gehe ich mit meinem Model? Meistens ist dann guter Rat teuer. Vorallem wenn man sich nicht mehr erinnern kann, wo nochmal diese coole Brücke stand. Oder welche der vielen Locations, die man kennt, zum Grunge-Look der Klamotten passt.

Eine Lösung muss her

Abhilfe schafft hier eine Location-Datenbank. Das klingt kompliziert und nach fürchterlich viel Arbeit, ist es aber eigentlich garnicht. Ich will Euch hier kurz beschreiben wie ich das mache, eine Lösung, die für mich sehr gut funktioniert.

Locations fotografieren

Ortungsdienste aktivieren

Zunächst müssen natürlich einige Locations fotografiert werden. Am besten man gewöhnt sich das als einen Teil des Shootings an. Ich verwende dafür mein iPhone, man kann aber auch jede andere Kamera nehmen. Die Verwendung des iPhones hat hier meiner Meinung nach einen entscheidenden Vorteil: beim Fotografieren wird, sofern in den allgemeinen Einstellungen die Ortungsdienste aktiviert sind, die aktuelle Geoposition mit in die Meta-Daten des Bildes geschrieben. Später kann ich also anhand der Koordinaten genau nachvollziehen, wo das Bild entstanden ist. Das spart mir einen Arbeitsschritt bei der Archivierung, aber dazu kommen wir noch.

Locations archivieren

Danach importiere ich die Bilder der Locations in eine Bildverwaltungs-Software. Ich verwende Aperture 2.0. Das ganze funktioniert aber auch ähnlich mit iPhoto 09 oder Adobe Lightroom. Beim Import vergebe ich Schlagwörter, die zu der Location passen, wie z.B.: rostig, Metall, Beton usw.. Wenn man das regelmäßig macht, kommen schnell einige Locations zusammen.

Locations in Aperture

Wen ich jetzt eine bestimmte Location suche, suche ich nach den entsprechenden Schlagwörtern und bekomme eine Auswahl der Bilder mit den passenden Kriterien angezeigt.

Locations wiederfinden

Locations in Google Maps anzeigen lassen

Wenn ich eine Location anhand eines Bildes ausgewählt habe, kann ich ganz einfach nachvollziehen, wo das Bild aufgenommen wurde (Ihr erinnert Euch: die Geodaten!). Dazu wähle ich im Menü den Punkt Metadaten, und dann Auf Karte zeigen… aus. Danach öffnet sich Safari und ich bekomme den genauen Ort der Location in Google Maps angezeigt.

Für alle die keine Bilder mit eingeschriebenen Geodaten haben: Nicht verzweifeln! Man kann die Geodaten auch manuell nachtragen. Das ist zwar etwas mehr Arbeit, lohnt sich auf Dauer aber auf jeden Fall. Wer keine Lust auf Geodaten hat, kann auch einfach die Adresse der Location in die Metadaten schreiben.

Ihr seht, soviel Arbeit ist es garnicht. Und wenn Ihr mal wieder auf der Suche nach einer bestimmten Location seid, habt Ihr sie blitzschnell auf dem Schirm.

Wie handhabt Ihr das mit den Locations? Habt Ihr auch ein Archiv dafür?

Workshops in Planung

Zur Zeit arbeite ich fieberhaft an mehreren Workshops. Genauer gesagt an den Konzepten und vorallem an den Inhalten. Dafür brauche ich Eure Hilfe!

Wenn Ihr generell Interesse habt, an einem Foto-Workshop teilzunehmen, dann füllt bitte meinen Workshop-Fragebogen aus. Keine Angst: das ist noch keine verbindliche Anmeldung und Ihr müsst auch keine persönlichen Daten angeben!

Hier geht’s zur Workshop-Umfrage

Vielen Dank für’s Mitmachen!

Riesenpanorama in Dresden

Bei meinem Aufenthalt in Dresden vor drei Wochen habe ich ein Panorama gesehen, welches ich hier im Blog kurz erwähnen möchte. Panorama klingt eigentlich zu niedlich in Anbetracht der enormen Größe des Bildes: stolze 105 × 27 Meter misst das gute Stück und zeigt in einer 360°-Ansicht das barocke Dresden im Jahr 1756. Zu sehen ist das ganze in einem alten Gasturm, der eigens dafür umgebaut wurde.

Der Berliner Künstler und Architekt Yadegar Asisi hat ganze Arbeit geleistet. Mit einer Mischung aus alten Canaletto-Gemälden und Fotografie, sowie einer gehörigen Portion Photoshop, hat er eine Detailgenauigkeit geschaffen, die durchaus als atemberaubend bezeichnet werden kann.

Wer die Möglichkeit hat, sich das mal anzukucken, sollte die Gelegenheit auf jeden Fall wahrnehmen. Sehr interessant auch: das dort gezeigte Making-Of!

Website des Panometers in Dresden