Quicktipp: Fotobuchsoftware “austricksen”

Vor kurzem habe ich zwei Fotobücher bei fotobuch.de in Auftrag gegeben. Die Software dieses Anbieters, die sich verheißungsvoll Designer 2.0 nennt, gibt es mittlerweile sowohl für PC, als auch für den Mac. Wie das aber immer mit solcher Software ist: so richtig zufriedenstellend ist das Ganze irgendwie nicht. Man hat zwar die Möglichkeit, eigene Seitenlayouts anzulegen und diese auch abzuspeichern, wer aber richtig in die Gestaltung eingreifen möchte um eigene Hintergründe oder Grafiken mit einzubinden, der muss einen kleinen Umweg machen.

Eigene Seitenlayouts mit Photoshop

Der kleine Umweg führt, wer hätte das gedacht, über Photoshop. Die Überlegung ist ganz einfach: Ich lege mir jede Buchseite als formatfüllendes Bild an und platziere dieses dann in der Fotobuch-Software als seitenfüllendes Motiv. D.h. wenn mein Buch ein Doppelseitenformat von 41×20,5cm hat, dann lege ich mir ein Photoshop-Dokument in dieser Größe an und kann annfangen, frei zu gestalten.

Der Haken

Die Sache hat einen kleinen Haken: aus produktionstechnischen Gründen werden die Ränder der einzelnen Seiten und vorallem die des Einbands mehr oder weniger stark beschnitten. Das lässt sich in der Fotobuch-Software leicht kontrollieren, im Photoshop allerdings nicht. Spätestens beim Anlegen der einzelnen Seiten in der Software sieht man dann aber, ob der Platz am Rand ausreicht, oder nicht. Am Besten einfach genug Raum zum Rand hin lassen.

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